Wie können Veranstaltungen so geplant und durchgeführt werden, dass Sicherheit und Awareness von Anfang an mitgedacht werden? Welche Risiken sollten Veranstalter*innen im Vorfeld berücksichtigen, was gehört in ein Sicherheitskonzept und welche Strukturen braucht gute Awarenessarbeit?
Beim Infoabend „Safer Nights“ beleuchten drei Inputs das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – von der Sicherheitsplanung über Awarenesskonzepte bis zur konkreten Anwendung in der Veranstaltungspraxis.
Wann? 13. Oktober, Einlass 17:30 Uhr, Start 18:00 Uhr
Wo? Elipamanoke, Markranstädter Str. 4, 04229 Leipzig
Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen
Dr. Berend Koll, Jurist und Geschäftsführer von HKES, gibt einen Einblick in die Grundlagen der Sicherheitskonzeption. Seit über 20 Jahren ist er in der Veranstaltungsbranche tätig und fast ebenso lange mit der Entwicklung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen sowie der Begleitung behördlicher Verfahren befasst. Unter anderem ist er als Produktionsleiter beim DEICHBRAND sowie bei Rock am Ring/Outfield tätig.
Im Input geht es darum, welche Risiken und Szenarien bereits in der Planung berücksichtigt werden sollten, wie Verantwortlichkeiten und Abläufe sinnvoll strukturiert werden können und welche Rolle ein Sicherheitskonzept im Zusammenspiel zwischen Veranstalter*innen, Produktion, Sicherheitsdiensten und Behörden spielt.
Awareness von Anfang an mitdenken
Im zweiten Input spricht Luno von der Initiative Awareness e.V. über die Entwicklung und Umsetzung von Awarenesskonzepten.
Was braucht es, damit Awareness nicht nur auf dem Papier steht? Welche Strukturen, Zuständigkeiten und Ressourcen sollten Veranstalter*innen einplanen? Und wie können Veranstaltungen diskriminierungssensibler gestaltet und Besucher*innen im Umgang mit Grenzüberschreitungen und Diskriminierung unterstützt werden?
Von der Konzeption in die Praxis
Zum Abschluss berichtet das KeinKollektiv aus der eigenen Veranstaltungspraxis. Anhand der eigenen Veranstaltungen zeigt das Kollektiv, wie Sicherheits- und Awarenesskonzepte konkret umgesetzt und miteinander verzahnt werden können.
Dabei geht es auch um die Fragen: Was funktioniert in der Praxis gut? Wo entstehen unerwartete Herausforderungen? Und welche Erfahrungen können anderen Veranstalter*innen bei der Planung ihrer eigenen Formate helfen?
Im Anschluss an die Inputs gibt es Raum für Fragen und gemeinsamen Austausch.
Safer Nights richtet sich an Veranstalter*innen, Clubs, Kollektive, Kulturorte und alle, die Veranstaltungen organisieren oder künftig organisieren möchten.